Bremsen
Bremsbeläge sind fällig, wenn die Reibfläche auf etwa zwei bis drei Millimeter abgetragen ist – viele Fahrzeuge melden das über einen Verschleißsensor. Ein weiches Pedal, ein Ziehen zur Seite oder Vibrieren beim Bremsen sind Gründe, nicht bis zur nächsten Inspektion zu warten.
Nach einer Standzeit oder bei Nässe quietscht fast jede Bremse kurz – das ist Flugrost und verschwindet nach wenigen Bremsungen. Ein Quietschen, das bleibt oder in Schleifen übergeht, deutet dagegen auf verschlissene Beläge oder festgegangene Führungen hin.
Lässt sich das Pedal weiter durchtreten als gewohnt oder fühlt es sich schwammig an, ist meist Luft oder zu viel Wasser in der Bremsflüssigkeit. Das ist der Fall, bei dem man nicht abwarten sollte.
Meist sind die Bremsscheiben verzogen oder ungleichmäßig abgetragen. Gefährlich ist das nicht sofort, es kostet aber Bremsleistung und wird mit der Zeit schlimmer.
Sie zieht Wasser aus der Luft. Mit steigendem Wassergehalt sinkt der Siedepunkt, und bei starker Belastung – lange Gefällestrecke, Anhängerbetrieb – kann die Bremse dann nachlassen. Üblich ist ein Wechsel alle zwei Jahre.
Kurz gefragt
Als Faustwert zwischen 30.000 und 60.000 Kilometern, je nach Fahrweise stark unterschiedlich. Viel Stadtverkehr verkürzt die Lebensdauer deutlich.
Nicht zwingend. Entscheidend sind die vom Hersteller vorgegebene Mindeststärke und der Zustand der Oberfläche.
In der Regel ja. Wenn zusätzlich das Pedal nachgibt oder das Fahrzeug beim Bremsen zieht, sollten Sie das Fahrzeug lieber holen lassen.
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