Kaufberatung
Eine Untersuchung vor dem Kauf deckt die teuren Themen auf, die man beim Probefahren nicht sieht: Rost an tragenden Teilen, Unfallspuren, Zustand von Motor, Getriebe und Fahrwerk. Sie kostet einen Bruchteil dessen, was ein übersehener Schaden später verursacht.
Prüfen Sie, ob die Spaltmaße an Türen, Hauben und Kotflügeln gleichmäßig sind, ob die Farbtöne benachbarter Teile übereinstimmen und ob die Reifen gleichmäßig abgefahren sind. Schauen Sie in den Kofferraum unter die Bodenmatte – dort zeigt sich Feuchtigkeit zuerst.
Lassen Sie sich Serviceheft, den letzten HU-Bericht und vorhandene Rechnungen zeigen. Ein lückenlos geführtes Scheckheft ist ein starkes Zeichen; auffällige Lücken sind ein Grund, genauer hinzusehen.
Fahren Sie mit kaltem Motor los – viele Auffälligkeiten zeigen sich nur beim Kaltstart. Achten Sie auf Rasseln in den ersten Sekunden, auf Schaltvorgänge, auf Geräusche beim Überfahren von Unebenheiten und darauf, ob das Fahrzeug geradeaus läuft.
Beim Privatkauf, weil dort Gewährleistung meist ausgeschlossen wird. Und bei Fahrzeugen mit hoher Laufleistung, bei denen anstehende große Wartungsarbeiten den Preis maßgeblich beeinflussen.
Kurz gefragt
Ja. Bringen Sie das Fahrzeug zum vereinbarten Termin mit – am besten gemeinsam mit dem Verkäufer, damit Rückfragen gleich geklärt werden können.
Die Hauptuntersuchung prüft die Verkehrssicherheit zum Stichtag. Eine Kaufuntersuchung schaut darüber hinaus auf den Zustand und darauf, was in absehbarer Zeit ansteht.
Auf den Zustand der Batterie. Viele Fahrzeuge können einen Bericht dazu ausgeben – der sagt mehr über den Wert aus als der Kilometerstand.
Passende Leistung
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