Motor
Ein Zahnriemen ist ein Verschleißteil mit festem Wechselintervall, das je nach Hersteller meist zwischen 60.000 und 180.000 Kilometern oder nach einer bestimmten Anzahl Jahre liegt. Eine Steuerkette ist auf Lebensdauer ausgelegt, kann sich aber längen und macht sich dann durch Rasseln beim Kaltstart bemerkbar.
Reißt der Zahnriemen im Betrieb, treffen bei den meisten Motoren Kolben und Ventile aufeinander. Der Schaden geht dann weit über das Bauteil hinaus und übersteigt bei älteren Fahrzeugen schnell den Restwert. Das Intervall ist deshalb eine Grenze, keine Zielmarke.
Der Riemen altert durch Wärme und Materialermüdung, unabhängig davon, ob das Fahrzeug bewegt wird. Ein Wenigfahrer, der die Kilometergrenze in zwölf Jahren nicht erreicht, muss trotzdem wechseln lassen.
Typisch ist ein metallisches Rasseln in den ersten Sekunden nach dem Kaltstart, das danach verschwindet. Kommt eine Fehlermeldung zur Nockenwellenverstellung dazu, sollte man nicht mehr lange warten.
Wasserpumpe, Spannrolle und Umlenkrollen werden üblicherweise mit erneuert. Sie sitzen hinter derselben Verkleidung – sie später einzeln zu tauschen, würde die gesamte Arbeit ein zweites Mal bedeuten.
Kurz gefragt
Es steht im Serviceheft oder in der Betriebsanleitung, und wir können es Ihnen anhand von Modell und Motorkennung sagen.
Bei den meisten Motoren treffen Kolben und Ventile aufeinander. Der Schaden betrifft dann nicht nur den Riemen, sondern den Zylinderkopf.
Sie ist dafür ausgelegt, aber nicht jede hält es durch. Längt sie sich, kündigt sich das durch Rasseln beim Kaltstart an.
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