Anhänger
Anhänger unterliegen wie Zugfahrzeuge der Hauptuntersuchung, in der Regel im Zwei-Jahres-Rhythmus. Sie fallen überdurchschnittlich oft durch, weil zwischen den Terminen selten jemand nach ihnen sieht.
Ein Anhänger steht die meiste Zeit – oft im Freien. Beleuchtung und Stecker korrodieren, Reifen altern ohne Kilometer zu machen, und die Auflaufbremse setzt sich fest. All das fällt im Betrieb kaum auf, weil der Anhänger nur gelegentlich bewegt wird.
Defekte oder korrodierte Beleuchtung, poröse Reifen mit ausreichend Profil aber hohem Alter, ausgeschlagene Zugkugelkupplung, schwergängige oder ungleichmäßig wirkende Auflaufbremse, gerissene Bremsseile und fehlendes Abreißseil.
Schließen Sie den Anhänger an und gehen Sie einmal alle Leuchten durch. Sehen Sie sich das Herstellungsdatum der Reifen an – die vierstellige DOT-Nummer auf der Flanke. Prüfen Sie, ob Abreißseil und Unterlegkeile vorhanden sind.
Weil Anhängerreifen kaum Kilometer machen, haben sie oft noch volles Profil, sind aber zehn Jahre und älter. Die Mischung ist dann hart und rissig – das wird beanstandet, unabhängig vom Profil.
Kurz gefragt
In der Regel alle zwei Jahre. Für bestimmte Anhängerarten und Gewichtsklassen gelten abweichende Fristen – wir sehen das anhand der Papiere nach.
Ja, gebremste wie ungebremste Anhänger werden bei uns geprüft.
Ein festes Höchstalter für alle Fälle gibt es nicht, aber ab etwa sechs Jahren altert die Mischung merklich. Rissige Flanken werden unabhängig vom Profil beanstandet.
Passende Leistung
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